Bürokratie abbauen, Lieferketten stärken!

Berlin (ots) – Deutschland und Europa müssen in ihrer Arzneimittelproduktion wieder autarker werden. Darin sind sich die Parteien einig. Unser Standort soll attraktiver werden für Produktion, Forschung und Entwicklung. Dieses Ziel wird jedoch konterkariert durch immer mehr regulatorische Auflagen, die enorme Kosten in den pharmazeutischen Unternehmen verursachen. Will beispielsweise ein pharmazeutisches Unternehmen einen weiteren (Wirkstoff)-Zulieferer in seine europäische Zulassung aufnehmen, entstehen schnell Verwaltungskosten im sechsstelligen Bereich. „Es kann nicht sein, dass pharmazeutische Unternehmen für die Stärkung der Lieferketten zugunsten der Versorgung im jeweiligen Land finanziell ‚bestraft‘ werden“, betont Kai Joachimsen, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes der Pharmazeutischen Industrie e.V. (BPI).

„Die Kosten für die gesellschaftlich gewünschte Stärkung der Liefersicherheit können nicht einseitig zu Lasten der pharmazeutischen Industrie gehen. Wir müssen Bürokratie abbauen und Lieferketten stärken!“, sagt Joachimsen. Allein das Verwalten der gültigen und stetig anwachsenden regulatorischen Auflagen führt zu steigenden internen Kosten, die aufgrund des extrem niedrigen Preisniveaus bei patentfreien Arzneimitteln erhebliche Negativauswirkungen haben.

Ein konkretes Beispiel: Ein Arzneimittel wird im Off-Label Gebrauch eingesetzt. Um es in die reguläre Versorgung zu überführen, ist eine Erweiterung der Zulassung notwendig. Und obwohl durch diesen Prozess keine zusätzlichen Arzneimittelpackungen verkauft werden, wird ein neues Umweltgutachten erwartet – es entstehen Kosten im sechsstelligen Bereich.

„Dadurch erreichen wir das Gegenteil des politisch Gewollten: Viele Unternehmen werden sich vom Markt zurückziehen. Das wird die Anbietervielfalt weiter reduzieren. Wir erwarten nach der Wahl konkrete Erleichterungen für die pharmazeutische Industrie. Der Abbau von Bürokratie darf nicht zur Worthülse verkommen. Das heutige Handeln ist entscheidend für die Versorgung von morgen.“

Pressekontakt:

Kontakt: Fabian Locher (Stellvertretender Pressesprecher), Tel. 030 27909-170, flocher@bpi.de

Original-Content von: BPI Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie, übermittelt durch news aktuell

Sie lesen gerade die Pressemeldung - Bürokratie abbauen, Lieferketten stärken!

Presseverteiler für Auto-News

Pressemitteilung an über 50 Auto-News Portalen publizieren

Mit unserem Dienst als Online-PR Verteiler machen wir dem Manko der fehlenden Präsenz Ihres Internetauftritts in den Suchergebnissen den Garaus, denn unser bewährter Service der Verteilung Ihrer Nachricht an die richtigen Stellen schafft Kontakte und fördert damit die Präsenz Ihres Internetauftrittes!

Aktuelle Pressemeldunegn - News

Mobilen Schrotthändler Mönchengladbach – schrott-ankauf-nrw.de

Die Schrottabholung Mönchengladbach erledigt zuverlässig sämtliche Schrottabholungen und Demontagen und bietet außerdem einen Ankauf Wann immer Sanierungs- und Renovierungsarbeiten anstehen, fällt jede Menge Mischschrott an....

Autoankauf Ulm – Pkw Motorschaden Unfallwagen Ankauf

Verkaufe dein KFZ zum Höchstpreis mit dem Autoankauf Ulm. Besonders der Verzicht auf jegliche Sachmängelhaftung stellt für jeden Besitzer, der seinen Gebrauchten zu einem...

Die Schrottsammlung Münster arbeitet seit vielen Jahren regelmäßig mit einer Vielzahl von Unternehmen zusammen

Die Schrottabholung Münster holt Ihren Schrott kostenlos bei Ihnen zu Hause ab. Der Schrottankauf ist quasi auf den Straßen Münster zuhause. Seine Fahrzeuge sind...

Schrottabholung Oberhausen holt Mischschrott ab und kauft größere Mengen sogar an

Der Schrottabholung Oberhausen holt Elektroschrott und Mischschrott ab und kauft größere Mengen sogar an. Es gibt viele Namen für den Schrott, der bei jedem...

Der neue Bußgeldkatalog wird wieder verschoben Das halten die verschiedenen Organisationen vom geplanten Bußgeldkatalog

Berlin (ots) Nachdem die StVO-Novelle letztes Jahr aufgrund eines Formfehlers gescheitert war, sollte der Bundesrat am 17. September 2021 über die neue Version abstimmen. Trotz...

Weitere Pressemeldungen